Futterumstellung

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Hund

Bei vielen Hunden ist der Magendarmtrakt an das Fertigfutter gewöhnt und braucht ein bisschen Zeit, bis er sich an die Rohfleischernährung gewöhnt hat. Somit empfehlen wir für die Umstellung leicht verdauliche Produkte, wie Blättermagen, Pansen oder Hähnchenfleisch. So kann sich der Magendarmtrakt des Hundes langsam an die Rohfleischernährung gewöhnen. Um den Magendarmtrakt an Knochen zu gewöhnen, empfiehlt sich die Fütterung von fleischigem Hähnchenrücken in gewolfter Form. Nach dieser Umstellungsphase kann dann je nach Wunsch gefüttert werden. Allerdings sollte man gerade bei der Fütterung von Innereien am Anfang vorsichtig sein, da viele Hunde bei dem Verzehr zu großer Mengen mit Durchfall reagieren.

Katze

Bei Katzen ist die Umstellung ein wenig komplizierter. Da Katzen häufig sehr eigen sind, fressen sie meist nur das, was sie gewöhnt sind. Wenn Sie Ihre Katze also schon lange mit Trocken- oder Nassfutter ernährt haben, kann es eine Weile dauern, bis Ihre Katze das neue Futter annimmt und es lieben lernt. Generell kann man sagen, dass man eine Katze sehr langsam umstellen sollte. Dazu mischen Sie das Fleisch unter das alte Futter und erhöhen den Fleischanteil dabei sehr langsam. Wenn Ihre Katze, sobald Fleisch im Napf ist, nicht mehr herangehen will, können Sie das Fleisch auch zunächst einmal garen und so die Katze an den neuen Fleischgeschmack gewöhnen. Wie auch beim Hund sollte, darauf geachtet werden, dass Katzen nur langsam an Knochen gewöhnt werden.

Bei der Fütterung von Innereien ist zu beachten, dass Innereien Durchfall auslösen können. Außerdem darf man auf keinen Fall zu viel Leber füttern, denn von übermäßigem Genuss kann eine Katze eine Vitamin-A-Vergiftung bekommen. Wöchentlich sollten einer Katze nicht mehr als 100-150g Leber gefüttert werden. Achtung: Denken Sie nicht, dass es besser ist einfach keine Leber zu füttern! Denn Leber ist wichtig, da sie sehr viel tierisches Vitamin A enthält, welches der Katze nur auf diesem Weg zugeführt werden kann.

Bei allen Umstellungsprozessen kann es zum Auftreten von Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen oder verstärkten Darmgeräuschen kommen. All diese Symptome sind normal, weil sich der Körper erst mit der neuen Fütterung vertraut machen muss. Diese Symptome sollten sich aber nach ein paar Tage legen.

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