Verdauung des Hundes

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Um zu verstehen, wieso getreidehaltiges Futter oder spezielle Flockenzusammenstellungen keinesfalls eine optimale Ernährung für Hunde und Katzen darstellen, muss man den Verdauungsapparat und dessen einzelne Ausstattungsmerkmale kennen. Deshalb hier eine kurze Übersicht über wichtige Stationen, die das Futter passiert.

Die Maulhöhle:
Pflanzenfresser beginnen bereits in der Maulhöhle damit, ihre Nahrung mit Hilfe von Enzymen zu verdauen. Anders sieht das bei Hund und Katze aus. Diese speicheln die Nahrung in der Maulhöhle lediglich ein, um diese besser abschlucken zu können. Sie sind nicht in der Lage Enzyme in der Maulhöhle zu produzieren.

Die Zähne:
Das komplette Gebiss des Karnivoren ist auf die Zerkleinerung von Fleisch und Knochen ausgerichtet. Große, starke Fangzähne und scharfkantige Backenzähne braucht der Fleischfresser zum Fangen, Reißen und Zerkleinern der Beute. Des Weiteren besitzt der Karnivore keine Mahlzähne, die zur Zerkleinerung (Zerreibung) von pflanzlichen Strukturen nötig sind.

Der Magen:
Anders als beim Pflanzenfresser, der ständig Magensäure bildet, braucht der Fleischfresser den Schlüsselreiz Fleisch, um die Produktion anzuregen. Die Magensäure ist für die Abtötung von Mikroorganismen sehr wichtig und anders als beim Menschen sehr viel aggressiver. Der Magen ist im Verhältnis zu dem eines Pflanzenfressers sehr groß und auf die Aufnahme sehr großer Mengen Futter in kurzer Zeit ausgerichtet.

Der Darm:
Der Darm des Fleischfressers ist im Verhältnis zu dem eines Pflanzenfressers nur halb so groß und somit für die Verdauung von Getreide, welches wesentlich länger als Fleisch verdaut wird, nicht geeignet. Da der Darmtrakt sehr kurz ist, ist auch die Aufenthaltsdauer des Futters in diesem entsprechend kurz und es wird klar, wieso Karnivoren mit krankmachenden Mikroorganismen besser zu Recht kommen als beispielsweise Pflanzenfresser.

Darum fressen Hunde und Katzen Fleisch und kein Getreide:

Hunde und Katzen …

  • … haben keine Mahlzähne.
  • … bilden keine Enzyme im Speichel zur Aufspaltung der Nahrungsbestandteile.
  • … benötigen den Schlüsselreiz Fleisch zur Bildung von Magensäure.
  • … haben einen kurzen Darmtrakt und einen großen Magen.

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